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Gemeinde Koppigen

Feuerbrand

Zuständiges Amt: Gemeindeschreiberei

Feuerbrand bedroht Kernobst, Zier- und Wildgehölze. Wer Befallsherde frühzeitig erkennt, kann mithelfen, die Ausbreitung des Feuerbrandes zu verzögern.

Feuerbrand-Kontrolleur:
Ulrich Steffen
Alchenstorfstrasse 10
3425 Koppigen
Telefon 034 413 02 23

Informationen zum Feuerbrand

Der Feuerbrand ist eine hoch ansteckende, gemeingefährliche und meldepflichtige Bakterienkrankheit. Bedroht sind Kernobstbäume (Apfel, Birne, Quitte) und verschiedene Zier- und Wildpflanzen. Eine befallene Pflanze kann innerhalb einer Vegetationsperiode absterben. Die Übertragung erfolgt durch Bakterienschleim, der durch Insekten und Vögel sehr rasch und weit verbreitet werden kann.

Die Feuerbrandinvasion hat mittlerweile fast die ganze Deutschschweiz erfasst. In angrenzenden Gemeinden im Kanton Aargau und Luzern sind Verdachtsfälle von Feuerbrand gemeldet worden. Im Moment gilt es die Ausbreitung dieser Seuche möglichst zu stoppen und einzudämmen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht das Auffinden von Befallsherden in Anlagen, auf Hochstämmen aber auch auf allen Feuerbrandwirtspflanzen in Hausgärten, an Waldrändern, Hecken, etc. im Vordergrund. Die ganze Bevölkerung ist deshalb aufgerufen, die Augen offen zu halten und verdächtige Symptome der für den Kanton zuständigen Fachstelle zu melden. Diese organisieren dann die Kontrolle und entscheiden vor Ort über das weitere Vorgehen.

Befallene Pflanzen auf keinen Fall berühren oder selber wegschneiden auch nicht an die Fachstelle einschicken. Das Feuerbrandbakterium ist ein sehr aggressives Bakterium, das sich leicht verschleppen lässt und auch längere Zeit überleben kann. Deshalb sind die vorgesehenen Hygienemassnahmen unbedingt einzuhalten.


Wie erkennt man Feuerbrand?

Befallene Blüten oder Blätter einer Pflanze, die an Feuerbrand erkrankt sind, verfärben sich dunkelbraum bis schwarz, sterben ab und trocknen ein. Die abgestorbenen Blätter, Blüten und Früchte bleiben meist an der Pflanze hängen. Charakteristisch ist, insbesondere bei Kernobst und Cotoneaster, dass die Blätter zuerst vom Stiel her entlang der Hauptadern absterben. Später können sich die Triebspitzen abkrümmen.

Die Bevölkerung wird aufgerufen, Befall oder Befallsverdacht umgehend unserem Kontrolleur Ulrich Steffen zu melden.

Besten Dank für Ihre geschätzte Mithilfe.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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